AT-Härtetechnik stärkt digitale Betriebsabläufe mit Qmulus in München - Nitrex

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AT-Härtetechnik stärkt digitale Betriebsabläufe mit Qmulus in München

Während sich industrielle Wärmebehandlungsprozesse kontinuierlich weiterentwickeln, erreichen viele Unternehmen einen entscheidenden Wendepunkt: Altsysteme, die Produktion und Reporting lange zuverlässig unterstützt haben, können den heutigen Anforderungen an Performance, Rückverfolgbarkeit und Prozessoptimierung nicht mehr gerecht werden.

Vor genau dieser Situation stand die AT-Härtetechnik, ein in München ansässiger Spezialist für Wärmebehandlung mit Kunden aus unterschiedlichsten Industriezweigen.

Mit dem Auslaufen ihrer bestehenden digitalen Infrastruktur entschied sich AT-Härtetechnik für den Wechsel auf eine moderne, skalierbare Plattform – nicht nur als Ersatz des bisherigen Systems, sondern als Grundlage für tiefere operative Einblicke und nachhaltiges digitales Wachstum.



Von Systemgrenzen zu einer modernen digitalen Basis

AT-Härtetechnik arbeitete über viele Jahre mit dem PT9800-System. Obwohl dieses lange Zeit zuverlässig war, hat die Plattform ihre technologischen Grenzen erreicht. Flexible Auswertungen, Performance-Monitoring und weiterführende Produktionsanalysen ließen sich zunehmend nur noch eingeschränkt realisieren.

Anstatt die Lebensdauer eines Systems kurz vor der Obsoleszenz künstlich zu verlängern, entschied sich das Unternehmen bewusst für eine zukunftssichere Lösung, die sowohl den aktuellen Betrieb als auch zukünftige digitale Ziele unterstützt.

Die Entscheidung für Qmulus basierte auf zwei zentralen Faktoren:

  • Dem End-of-Life des PT9800, das eine klare und stabile Nachfolgelösung erforderlich machte

  • Dem erweiterten Funktionsumfang von Qmulus, insbesondere in den Bereichen Performance-Überwachung, Prozessoptimierung und Produktionsstatistiken



Umfang der Implementierung

Die Einführung von Qmulus erfolgte am Standort München und umfasst:

  • 15 angebundene Anlagen (Öfen und zugehörige Peripherie)

  • Einen Produktionsstandort

  • Einen 5-jährigen Mehrjahresvertrag als Ausdruck langfristiger Ausrichtung und Vertrauen in die Plattform

  • Branchenunabhängige Produktion zur Unterstützung eines vielfältigen Kundenportfolios

Diese Implementierung stellte einen direkten Übergang von einem Legacy-System zu einer modernen, datengetriebenen Betriebsplattform dar.



Fokus auf reale operative Anforderungen

Die Zielsetzung von AT-Härtetechnik war klar und praxisorientiert. Im Mittelpunkt stand nicht die Digitalisierung als Selbstzweck, sondern die Lösung konkreter operativer Herausforderungen:

  • Transparente Performance-Erfassung aller angebundenen Anlagen

  • Prozessoptimierung auf Basis realer Produktionsdaten

  • Aussagekräftige Produktionsstatistiken zur besseren Entscheidungsfindung und Berichterstattung

Durch die Zusammenführung aller relevanten Betriebsdaten in einer zentralen Umgebung schafft Qmulus eine Transparenz, die mit dem vorherigen System nur eingeschränkt oder gar nicht möglich war.



Frühes Feedback aus der Produktion

Auch wenn es noch zu früh ist, um langfristige Effizienz- oder Kosteneffekte abschließend zu quantifizieren, fällt das erste Feedback von AT-Härtetechnik sehr positiv aus.

Die Plattform wird intensiv genutzt, und das Team berichtet von einer hohen Zufriedenheit im täglichen Betrieb. Gerade in industriellen Umgebungen, in denen Bedienbarkeit und Zuverlässigkeit entscheidend sind, ist diese Akzeptanz ein wichtiger Frühindikator für den Mehrwert der Lösung.



Ausrichtung auf nachhaltige digitale Entwicklung

Für AT-Härtetechnik ist der Wechsel zu Qmulus mehr als ein reiner Systemtausch. Er stellt einen grundlegenden Schritt hin zu stabilen, zukunftsfähigen digitalen Betriebsprozessen dar – mit Fokus auf kontinuierliche Verbesserung, datenbasierte Erkenntnisse und langfristige Skalierbarkeit.

Während immer mehr Industrieunternehmen ihre Legacy-Systeme ablösen müssen, zeigt der Ansatz von AT-Härtetechnik einen klaren Weg nach vorn: veraltete Plattformen durch eine moderne, vernetzte Lösung ersetzen, die sofortigen operativen Nutzen liefert und gleichzeitig die Basis für zukünftige Entwicklungen schafft.